Interview mit...

...Gregor Hauffe

Wie bist du zum Rudern gekommen?
Ich bin über meine Eltern zum Rudern gekommen. Mein Vater ist 1974 Junioren-Weltmeister geworden und hat später als Trainer gearbeitet. Als Kind bin ich immer schon mitgenommen worden und habe meinen Vater oft auf dem Motorboot begleitet. 1990 habe ich dann selbst mit dem Rudern angefangen.

Welchen Sportarten gehst du sonst noch nach?
Tischtennis.

Was ist dein schönstes Rudererlebnis?
Ein unvergessliches Erlebnis ist für mich immer noch eine zweiwöchige Ruderwanderfahrt 1992 in den Masuren.

Was ist dein verrücktestes Rudererlebnis?
Im Dezember 2001 bin ich mit dem Zweier gegen ein Schiff gefahren und dann gekentert. Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein cooles Erlebnis.

Dein Lieblingswettkampf/-rennen?
Ich mag die großen Wettkämpfe. Also Olympia und die Weltmeisterschaften.

Welche Sportler/Menschen sind deine Vorbilder?
Keine Vorbilder.

Was macht für dich den Mythos Deutschland-Achter aus?
Der Deutschland-Achter hat immer seine Faszination. Wenn man allerdings im Boot sitzt, ist es wie in jedem anderen Boot auch. Man gibt alles, um zu gewinnen.

Wenn der Achter ein Auto wäre, welches wäre er?
Ein 8-Sitzer mit Kindersitz.

Deine Position im Boot?
Bug-Position.

Was zeichnet die Position aus?
Eine hohe technische Anforderung.

Was bedeutet Olympia für dich? Was verbindest du damit?
Olympia treibt einen an, alles zu geben. Es ist ein Event, das schon Jahre vorher seine Schatten voraus wirft und eine lange Vorbereitungszeit benötigt. London 2012 wird für mich aber auch gleichzeitig das Karriereende sein.

Was ist dein Olympia-Traum?
Olympia ist nicht nur ein unvergleichlicher Wettkampf, sondern auch ein riesiges Event und Erlebnis. Das Olympische Dorf mit den vielen Sportlern aus den verschiedenen Sportarten ist ein absolutes Highlight.

Was würdest du machen, wenn ihr Olympiasieger werdet?
Da mache ich mir noch keine Gedanken zu.

Was bedeutet für dich, dass die Olympischen Spiele im Heimatland des Rudersports stattfinden?
Das hat für mich ehrlich gesagt keine emotionale Bedeutung.

Welche Teams siehst du als Hauptkonkurrenten um den Achter-Titel?
Das kann man vorher immer schlecht sagen. Wenn acht Teams an den Start gehen, dann gibt es acht mögliche Gewinner.