Interview mit...
Wie bist du zum Rudern gekommen?Mit 13 Jahren über die Schul-AG.
Welchen Sportarten gehst du sonst noch nach?
Wenn es die Zeit erlaubt: Badminton, Laufen, Fußball.
Was ist dein schönstes Rudererlebnis?
Das Lob des Steuermanns derBriten, nachdem wir im Vierer bei der WM 2006 im Endspurt ganz knapp gegen die Briten verloren hatten. Zuvor hatten wir einige Sekunden Rückstand, im Ziel waren es wenige Hundertstel.
Was ist dein verrücktestes Rudererlebnis?
Als mich viele Holländer nach dem Rennen fragten, warum ich denn nicht Weltmeister geworden bin (im Zweier). Sie hatten auf mich gewettet und dann ihr Geld verloren hatten.
Dein Lieblingswettkampf/rennen?
Am liebsten fahre ich die 500 Meter Distanz.
Welche Sportler/Menschen sind deine Vorbilder?
keine Vorbilder.
Was macht für dich den Mythos Deutschland-Achter aus?
Für mich zählt vor allen Dingen das Hier und Jetzt und nicht ein legendärer Mythos. Es ist wichtig, dass man seinen Pflichten nachgeht und sich nicht zu viele Gedanken über andere Dinge macht.
Wenn der Achter ein Auto wäre, welches wäre er?
Ein 10 Tonner mit Düsenantrieb.
Deine Position im Boot?
Dort, wo ich gebraucht werde.
Was bedeutet Olympia für dich? Was verbindest du damit?
Olympia ist ein sportlicher Höhepunkt, der nicht allen zu teil wird. Es ist eine Ehre, dort dabei sein zu dürfen.
Was ist dein Olympia-Traum?
Gesund bleiben und Gold holen.
Was würdest du machen, wenn ihr Olympiasieger werdet?
Ich würde mich erstmal freuen und etwas Spontanes machen.
Was bedeutet für dich, dass die Olympischen Spiele inm Heimatland des Rudersports stattfinden?
Ich habe bei der WM 2006 miterlebt wie begeistert das Land vom Rudersport ist. Es herrscht dort ein ganz besonderes Flair, den erwarte ich auch bei den Olympischen Spielen.
Welche Teams siehst du als Hauptkonkurrenten um den Achter-Titel?
Großbritannien, Kanada und USA. Aber um bei den Spielen überhaupt im Deutschland-Achter sitzen zu können, sind es sicher die eigenen Jungs hier in Dortmund am Stützpunkt.


