„Voll motiviert“ - U23 nutzt Trainingslager in Sabaudia


Im Trainingslager im italienischen Sabaudia herrschten traumhafte Bedingungen.


Die U23-Ruderer vom Dortmunder Leistungszentrum legten insgesamt 360 Kilometer im Ruderboot zurück.


Das Wetter stimmte: Keine Einheit musste ausfallen in Italien.

 






 

Während das Team Deutschland-Achter sich auf Skiern durch die verschneiten Berge in St. Moritz kämpfte, verbrachten die U23-Ruderer vom Dortmunder Leistungszentrum ihr Winter-Trainingslager unter der Sonne Sabaudias. Der Rudernachwuchs hat dabei in Italien genauso hart trainiert. Im Ruderboot und auf dem Rennrad wurden etliche Kilometer zurückgelegt, außerdem galt es, die vielen Neuzugänge im Team zu integrieren. „Das hat gut geklappt, wir können insgesamt zufrieden sein“, zieht U23-Trainer Peter Thiede ein positives Fazit.

Alle Bootsklassen kommen zum Einsatz
Insgesamt 360 Kilometer standen in Sabaudia im Ruderboot auf dem Programm, alle Bootsklassen kamen dabei zum Einsatz. „Wir sind aber vor allem die Groß- und Mittelboote gefahren, auch ein paar interne Sparrings. Das hat schon ordentlich funktioniert“, freut sich Thiede über das Zusammenspiel der Truppe, bei der einige Zugänge aus der Junioren-Klasse mit dabei waren und mit Lukas Föbinger ein Rückkehrer, der zwei Jahre lang mit dem Leistungssport pausiert hatte: „Die Jungs sind so einen großen Trainingsumfang nicht gewohnt. Aber alle waren sehr motiviert und haben das Programm voll durchgezogen.“

600 Minuten auf dem Rennrad
In den 14 Tagen in Italien erwischten die Athleten gutes Ruderwetter, nur an zwei Tagen musste wegen eines Sturms auf die Ergometer ausgewichen werden. Daneben standen vier Touren über jeweils 150 Minuten auf dem Rennrad an, Kraft-, Lauf- und Gymnastikeinheiten sowie zwei Fußballspiele. „Wir hatten ein intensives Programm. Vor allem in der zweiten Woche waren bei dem einen oder anderen Ermüdungserscheinungen zu bemerken“, sagt Thiede. Verletzungen gab es nicht zu beklagen, Daniel Tkaczick musste lediglich drei Tage mit dem Training pausieren.

Thiede: „Einen Schritt nach vorne gemacht“
Am Ende sind alle der 20 Sportler an ihre Grenzen gegangen, der U23-Trainer ist mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden und freut sich auf den nächsten Stufentest Anfang Februar: „Ich bin gespannt, was für Ergebnisse dabei heraus rauskommen. Ich bin ganz optimistisch, dass wir uns in Sachen Ausdauer und Kraft gut entwickelt haben. Auch ruderisch haben wir einen Schritt nach vorne gemacht.“ Seit Freitag-Nacht ist der Rudernachwuchs wieder in Deutschland. In der kommenden Woche wird das Training am Leistungszentrum Dortmund etwas dosiert, „dann wird wieder voll durchgezogen“, kündigt Thiede an.

13.01.2018 | von Felix Kannengießer