Maximilian Planer: „Eine tolle Abwechslung“


Maximilian Planer berichtet im Interview, wie es im Trainingslager in St. Moritz läuft.


In der Schweiz sind die Ruderer, hier Planer, auf Skiern unterwegs.


Ansonsten schuften die Athleten im Kraftraum oder auf dem Ergometer.

 




 

Das Team Deutschland-Achter hat den Jahreswechsel im Trainingslager erlebt: Noch bis zum 10. Januar schuften die Ruderer und Steuerleute in St. Moritz – und zwar auf Skiern statt in Booten. Maximilian Planer gibt im Interview einen kleinen Einblick in den Trainingsalltag in der verschneiten Schweiz und zieht ein erstes Fazit.

Wie sind die ersten Eindrücke von St. Moritz?
Maximilian Planer: Die Bedingungen könnten nicht besser sein. Schneefall und Sonne wechseln sich ab, die Loipen sind immer perfekt gespurt. Hotelzimmer und Essen sind gut, auch der Kraftraum in St. Moritz ist top. 

Wie sieht ein Trainingstag dort für euch  aus?
Maximilian Planer: Das Training lief bisher reibungslos ab. Die Trainingstage sind meist unterschiedlich. An manchen Tagen gehen wir einfach zweimal lang (2 Stunden) Langlaufen, an anderen stehen Ergometer oder Krafttraining mit auf dem Plan. 

Welche Herausforderungen und Freuden bringt das Training auf Skiern mit sich?
Maximilian Planer: Dass wir hier primär Langlaufen anstatt zu Rudern, ist eine tolle Abwechslung. In den letzten Jahren sind wir auch im Winter viel gerudert, sei es in Aviz, Sabaudia oder Sevilla. Jetzt haben wir vom Bewegungsablauf mal eine Abwechslung. Außerdem erleben wir die Natur nochmal von einer ganz anderen Seite. Es ist ein tolles Gefühl, über den Schnee zu gleiten und um sich herum die riesigen Berge zu sehen. Das Alpenpanorama ist traumhaft.

Wie sehr vermisst ihr das Rudern?
Maximilian Planer: Wir vermissen das Ruderboot bislang nicht. Wir wissen ja, dass wir bald wieder sehr viel rudern werden. Und die Ergometer haben wir ja eh dabei...

Wie habt ihr Silvester verbracht? Und wie verbringt ihr ansonsten eure Freizeit in der Schweiz?
Maximilian Planer: Einige von uns sind im Hotel geblieben, andere haben einen kleinen Abstecher nach St. Moritz gemacht, um dort aufs neue Jahr anzustoßen. Alles in allem lief die Silvesternacht aber sehr ruhig ab. An Neujahr standen schließlich knackige 120min Langlauf und 90min Ergometer auf dem Programm. 
Die Freizeit verbringen wir natürlich viel mit Regeneration. Gestern waren wir aber zum Beispiel mal Curling spielen. Also auch für Abwechslung ist gesorgt.


03.01.2018 | von Felix Kannengießer