Wünsche für 2018: Die Sportler haben einiges vor


Das Team Deutschland-Achter wünscht einen guten Start ins neue Jahr.


Richard Schmidt wünscht sich einen guten Start in die Promotionsphase seines Studiums.


Martin Sauer hofft, dass alle im neuen Jahr fleißig weiter trainieren.


Bei Jakob Schneider steht Gesundheit ganz oben auf der Liste.


Johannes Weißenfeld will 2018 wieder einen Sprung nach vorne machen.


Für Paul Gebauer gilt es, sich weiter im A-Kader zu etablieren.


Felix Brummel hat die Bachelor-Arbeit vor sich.




 

Das Jahr 2017 hat viel Freude bereitet. Der Deutschland-Achter fuhr von Sieg zu Sieg und war nicht zu schlagen: EM-Gold in Racice, Weltbestzeit in Posen, der Triumph bei der Henley Royal Regatta, der Weltcup-Gesamtsieg auf dem Göttersee in Luzern, der umjubelte Weltmeistertitel in Sarasota sowie die Langstreckensiege in Rendsburg und Basel. Auch für 2018 haben sich die Ruderer und Steuerleute einiges vorgenommen. Richard Schmidt, Johannes Weißenfeld, Martin Sauer, Jakob Schneider, Paul Gebauer und Felix Brummel verraten, was bei ihnen ganz oben auf der Liste steht.

Richard Schmidt: „Ich wünsche mir Gesundheit und Erfolg. Es wird sehr schwierig, die Erfolge von 2017 zu wiederholen, so etwas kommt nicht alle Tage vor. Ich werde aber weiterhin immer mein Bestes geben. Zuerst will ich mich für die Nationalmannschaft und für den Achter qualifizieren. Das ist der erste Schritt. Ab Januar beginne ich außerdem mit der Promotion in meinem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium im Bereich 'Erneuerbare Energien und Wasserstofftechnik'. Das wird sicher etwas schwieriger zu organisieren. Ich wünsche mir, dass der Start gut gelingt.“

Martin Sauer: „Ich war zufrieden mit dem Jahr 2017, wir haben einiges hinter uns. Es wäre super, wenn wir das nochmal schaffen. Deswegen wünsche ich mir für 2018, dass alle regelmäßig zum Training kommen und wir weiterhin hart trainieren. Wir sollten gesund und fleißig bleiben.“

Johannes Weißenfeld: „Ich will weiterhin gesund bleiben und mich sportlich weiterentwickeln. Im Vergleich zu 2017 möchte ich nochmal einen Schritt nach vorne machen. Natürlich werden die Sprünge immer etwas kleiner, wenn das Leistungsniveau höher ist – trotzdem ist es mein klares Ziel, mich immer zu verbessern. Daneben gilt es für mich, in meinem Medizinstudium das Physikum zu bestehen. Das wird auch ein richtig hartes Stück Arbeit.“

Jakob Schneider: „Nach dem Wiedereinstieg nach den Weltmeisterschaften hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Knie und dem Immunsystem. Für 2018 wünsche ich mir volle Gesundheit. Sportlich will ich an das vergangene Jahr anknüpfen. Das war schon ein Wahnsinns-Jahr, das wird schwer zu toppen, vor allem die Weltbestzeit. Aber ich hoffe, mich wieder für den Achter zu qualifizieren. Dann wäre der Titel bei der Weltmeisterschaft das Ziel, aber der zweite ist immer schwieriger als der erste.“

Paul Gebauer: „Ich will im Jahr 2018 sportlich den Anschluss halten und mich weiter im A-Kader etablieren. Privat wünsche ich mir, gut durch mein Studium zu kommen. Ich bin jetzt im zweiten Semester und habe noch einiges vor mir.“

Felix Brummel: „Bei mir steht die Bachelor-Arbeit an, im Sommer will ich die hinter mir haben. Da werde ich nach und zwischen dem Training immer viel für machen müssen. Sportlich will ich im Winter den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Ich will schnell rudern und am liebsten mit zur Weltmeisterschaft fahren.“


01.01.2018 I von Felix Kannengießer