Junger Vierer beendet WM in Sarasota auf Platz sechs


Ausgepowert im Ziel: Paul Gebauer, Christopher Reinhardt, Laurits Follert und Wolf-Niclas Schröder.



Die letzten Meter des Finals im Vierer ohne Steuermann


Insgesamt fuhr der Vierer eine gute WM in Sarasota.
Fotos: Detlev Seyb


Das Finale war das Ziel. Der junge Vierer ohne Steuermann belegte in diesem Highspeed-Rennen den sechsten Platz. Die Medaillen gingen an Australien (Gold), Italien (Silber) und Großbritannien (Bronze).

Das deutsche Quartett, das sich über Platz zwei im Vorlauf und als Halbfinal-Dritter für den Endlauf qualifiziert hatte, ging auch das Finale gewohnt schnell und couragiert an. Bei der ersten Zwischenzeit lag es auf dem dritten Rang, bis zur Streckenhälfte hielt der Kontakt zu den anderen Booten. Als das Tempo im Feld angezogen wurde, Riss aber eine Lücke auf. „Mit den ersten 1.000 Metern bin ich zufrieden, aber nicht mit dem zweiten Streckenabschnitt. Der Abstand war letztlich zu groß“, sagte Bundestrainer Christian Viedt, der aber insgesamt betrachtet zufrieden sein kann: „Man muss es auf einem längeren Zeitstrahl betrachten. Und da haben wir uns weiter entwickelt.“

Paul Gebauer (21 Jahre), Christopher Reinhardt (20), Laurits Follert (21) und Wolf-Niclas Schröder (21) haben bei der WM gezeigt, dass ihnen die Zukunft gehört. Das sah auch DRV-Cheftrainer Markus Schwarzrock so: „Für die jungen Sportler, die zum ersten Mal eine A-WM gesehen haben, ist es ein guter Erfolg, dass sie überhaupt das A-Finale erreicht haben. Wir wollten Erfahrung sammeln und uns weiterentwickeln. Das ist uns gelungen."

Vierer ohne Steuermann, Finale: 1. Australien 5:55,24 Minuten, 2. Italien 5:57,19, 3. Großbritannien 5:57,99, 4. Niederlande 5:58,53, 5. Dänemark 6:05,05, 6. Deutschland (Paul Gebauer, Christopher Reinhardt, Laurits Follert, Wolf-Niclas Schröder) 6:10,26.

30.09.17 I von Carsten Oberhagemann