„Es war anstrengend, aber auch abwechslungsreich“


Pause während einer Trainingseinheit: Jakob Schneider, mit Torben Johannesen.


Konzentriert gearbeitet wurde im Trainingslager in Völkermarkt: Jakob Schneider an Position fünf...


...im Deutschland-Achter.


Das zweite von drei Trainingslagern in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Sarasota (24. September bis 1. Oktober) ist geschafft. Nach der Rückkehr aus Völkermarkt in Österreich äußert sich Jakob Schneider aus dem Deutschland-Achter im Drei-Fragen-Interview.

17 Tage Völkermarkt – wie hast Du das Trainingslager insgesamt überstanden?
Jakob Schneider: Ich habe direkt am Anfang gemerkt, dass wir im Trainingslager zuvor in Dortmund schon ordentlich geackert hatten. In der ersten Woche in Kärnten habe ich die Belastungen noch gespürt, aber im Laufe der Zeit hat es sich eingegroovt. Es ist ja auch eine Frage der Qualität, wenn man bei einem gewissen Erschöpfungsgrad die Einheiten gut abarbeiten kann. Wichtig war auch, dass wir nicht nur im Achter trainiert haben, sondern immer wieder auch im Zweier und Vierer rausgefahren sind. Dadurch, dass wir aus der eigenen Bootsklasse rausgekommen sind, konnten wir uns auch individuell weiterentwickeln. Durch Kraft- und Radeinheiten wurde das Training zudem sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass wir nicht in einen Trott verfallen sind. Es gab immer wieder was Neues.

Wie gut läuft denn der Achter?
Jakob Schneider: Die Kiste läuft schon ziemlich gut. Wir kommen ja immer auf ein gutes Grundniveau. Und wenn wir mal drei Einheiten in Folge im Achter zusammen gefahren sind, waren wir sehr nah an dem, wo wir bei der WM stehen wollen. Aber wir haben ja auch noch fünf Wochen bis zum Finale, in denen wir deutlich mehr im Achter trainieren werden.

Bist Du froh, jetzt für ein paar Tage Abstand vom Rudern zu bekommen?
Jakob Schneider: Klar, es ist schön, nach zwei Trainingslagern mal zwei Tage ruderfrei zu haben. Nach jetzt etwas mehr als 24 Stunden ohne Training fühlt sich der Abstand schon sehr lang an. Die Erholung ist wichtig, dann freut man sich nach ein paar Tagen auch wieder darauf, sich ins Boot zu setzen. Ab Sonntag trainieren wir wieder individuell, ab Dienstag dann auch wieder im Achter.

26.08.17 I Interview: Carsten Oberhagemann