Schon im Kinderbereich volle Fahrt voraus


Laurits Follert und Jacob Schulte-Bockholt als Jugendliche beim Crefelder Ruder-Club...


...und bei der Langstrecke in Dortmund im Jahr 2014.


Laurits Follert am Ruderleistungs-Stützpunkt Dortmund.

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Mein erstes Mal...

 

Laurits Follert ist ein lockerer Typ, im Ruderboot aber packt ihn der Ehrgeiz. Das war schon in Kinderjahren, ja selbst bei der ersten Fahrt so. Über einen Schnupperkurs beim Uerdinger Ruderclub fand der heute 21-Jährige damals zu seiner Leidenschaft. Um sich optimal weiterzuentwickeln folgte schnell der Sprung zu einem größeren Verein. Beim Crefelder Ruder-Club entwickelte sich Follert endgültig zum Top-Talent.

„Ich habe dem Crefelder Ruder-Club viel zu verdanken, sie haben mich finanziell, sportlich und auch menschlich immer unterstützt“, sagt Follert, der mittlerweile nach Dortmund gezogen ist und dort am Ruderleistungsstützpunkt mit dem Team Deutschland-Achter trainiert. Weil er aktuell in Krefeld sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, ist er ohnehin mindestens zweimal die Woche bei seinem alten Club, doch auch später will er den Kontakt nicht abreißen lassen: „Dort fühle ich mich heimisch.“


Mein erstes Mal (im Ruderboot)… ist schon verdammt lang her. Das muss so vor acht Jahren gewesen sein bei einem Schnupperkurs des Uerdinger Ruderclubs. Für mich ging es gleich gut los. In unserem Boot waren wir vier gleichaltrige und etwa gleich starke Jungs. Der Doppelvierer lief von Anfang an sehr gut, wir haben alles gewonnen.

Mein erstes Boot… war eben dieser Doppelvierer, der hieß Rhein-Pfeil.

Meine erste Medaille… auf die ich besonders stolz war, habe ich im ersten Kinderjahr gewonnen. Da haben wir uns im Doppelvierer den Sieg beim Bundeswettbewerb geholt. Da hatte keiner mit gerechnet.

Mein erster Club… war der Uerdinger Ruderclub. Da habe ich das Rudern gelernt. Ende 2013 bin ich zum Crefelder Ruder-Club gewechselt.

Meine erste Trainerin… war Janine Horster, früher Petri. Sie hat mir das Rudern beigebracht und mich sehr lange betreut, bis zu den B-Junioren. Heute wohnt sie in München, aber wir halten immer noch Kontakt.

Meine erste Entwicklung… habe ich genommen, als ich als A-Junior nach Krefeld gewechselt bin und von Skullen auf Riemen umgestellt hatte. Da habe ich einen richtigen Sprung gemacht. Mit Jacob-Schulte Bockholt hatte ich im Zweier eine super Saison. Daran hatte auch unsere Trainerin Sabine Tschäge einen großen Anteil.

Mein erstes gekentertes Boot…, das war im Doppelzweier mit Jacob Schulte-Bockholt. Wir haben einen Krebs gefangen, sind hängengeblieben und schon waren wir im Wasser drin. Das war im B-Junioren-Bereich.

Meine erste Position im Großboot… bei einer WM war die Position vier, das war 2013. Ich denke, diese Position liegt mir, weil ich dort meine Stärke am besten einbringen kann, um das Team nach vorne zu bringen.

03.05.17 I von Felix Kannengießer