„Neue Reize gesetzt“


Hauptsache die Hände bleiben warm: Maximilian Planer und Felix Wimberger vor dem nachmittäglichen Training im Zweier.


Planer beim Team-Fotoshooting.


Am Sonntag bricht das Team Deutschland-Achter gemeinsam mit der U23 ins Trainingslager nach Lago Azul auf. In Portugal werden die Grundlagen für den Wettkampfmonat April mit der Frühjahrslangstrecke in Leipzig und den Kleinbootmeisterschaften in Krefeld gelegt. Im Interview verrät Maximilian Planer, wie die Gruppe ins neue Jahr gestartet ist, wie es bei ihm selbst läuft und was für Erwartungen er an das Trainingslager hat. Drei Fragen an... Maximilian Planer.

Wie ist der Start ins neue Jahr gelaufen?
Planer: Für mich war es sehr gut. Die neuen Pläne für das Kraft- und Ergometertraining von Uwe Bender haben neue Reize gesetzt. Es ist mehr Abwechslung da, auch in den Trainingsgruppen sind wir raus aus dem alten Trott. Ich glaube, das hat einige von uns neu aufgeweckt. Im Zweiertraining mit Felix Wimberger haben wir wieder eine Umsetzung vorgenommen, ich bin jetzt zurück im Bug, Wimbo auf Schlag. So sind wir schon hunderttausende Kilometer gerudert, da sitzen die Abläufe einfach besser.

Auf welchem Stand siehst du dich persönlich?
Planer: Für mich gab es einen kleinen Rückschlag. Leider habe ich zuletzt eine Woche mit Grippe richtig flachgelegen, da habe ich mich so gut wie keinen Zentimeter bewegt. Ich bin jetzt wieder gesund und will alles dafür tun, um im Trainingslager komplett fit zu sein. Ich will dort alles durchziehen können, ein paar Prozent fehlen mir noch.

Was erwartest du dir vom Trainingslager?
Planer: Ich freue mich, dass wir mit Lago Azul diesmal an einem anderen Ort sind. In Sabaudia zum Beispiel war ich schon so oft, dass ich dort jeden Stein kenne. Jetzt können wir mal etwas anderes erleben. Wie es dort aussieht, weiß ich noch gar nicht, da muss ich mal Lauritz Schoof anrufen, die Skuller waren ja schon da. Sportlich gilt es vor allem, gesund durchzukommen, physisch eine gute Grundlage zu legen und im Zweier an der Leistung zu schrauben. Wir wollen hart arbeiten und das durchziehen, was wir uns vorgenommen haben.

01.03.17 I von Felix Kannengießer