
Achter im TV
Sportlich unterwegs (WDR, vom 15.10.2011, 15 Minuten)Vision Gold (N24, vom 28.10.2011, 22 Minuten)
Schmidt/Seifert siegen erneut in Leipzig
Platz eins wie im Vorjahr: Sebastian Schmidt und Toni Seifert Foto: Hansjörg-Käufer Bildergalerie: Langstrecke in Leipzig 2010 Ergebnisse der Langstrecke in Leipzig 2010 |
Sie haben ihren Vorjahressieg wiederholt: Sebastian Schmidt und Toni Seifert waren bei der Ruder-Langstrecke in Leipzig die schnellsten im Zweier ohne Steuermann. Das Duo aus dem letztjährigen Weltmeister-Achter benötigte für die 6.000-Meter-Distanz bei Schiebewind 20:54 Minuten. „Das ist eine sehr schnelle Zeit“, sagte Sebastian Schmidt. Konkurrenz knapp dahinter Schmidt/Seifert durften auch keine Sekunde liegen lassen auf der Strecke, denn die Konkurrenz vom Dortmunder Ruderleistungszentrum brauchte kaum länger. Zeitgleich und nur zwei Sekunden dahinter auf dem zweiten Platz landeten Urs Käufer/Jochen Urban und die letztjährigen U23-Ruderer Maximilian Reinelt/Lukas Müller. Weitere drei Sekunden dahinter wurden Richard Schmidt/Felix Drahotta Vierter. Wilke am Knie verletzt Kristof Wilke, Richard Schmidts angestammter Zweiter-Partner, konnte aufgrund einer Knieverletzung weder die Langstrecke noch den Ergotest tags zuvor absolvieren. Umso höher ist die gute Platzierung der kurzfristig zusammengesetzten Kombination Richard Schmidt/Felix Drahotta zu werten. Drahottas Zweierpartner Nils Menke war krankheitsbedingt gar nicht angereist. Gute U23-Platzierungen Den siebten Platz belegten die Deutschen Kleinbootmeister des Vorjahres, Gregor Hauffe und Florian Mennigen. Hanno Wienhausen/Filip Adamski wurden Elfter, Ivan Saric/Max Bandel wurden 16. Gute Platzierungen fuhren auch die U23-Paare Michael Waschto/Michael Schirmer (9.), Nicolai Jürgens/Alexander Egler und Felix Wimberger/Moritz Schlichting (12.) vom Dortmunder Stützpunkt ein. Einige Ergo-Bestzeiten Ebenso erfolgreich wie das Langstreckenrennen war der Ergometertest über 2.000 Meter am Samstag. „In der Summe können wir zufrieden sein. Ein Teil von uns ist Bestwert gefahren, andere gute Zeiten. Bei keinem ist der Ergotest total in die Hose gegangen“, sagte Sebastian Schmidt zum Abschneiden der Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum und fügte hinzu: „Deutlich wichtiger ist die Regatta in drei Wochen.“ In drei Wochen nach Brandenburg Dann geht es bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg über 2.000 Meter erneut gegeneinander und darum, sich auf der spezifischen Wettkampfdistanz im Kleinboot für Weltcupsaison im Paradeboot, dem Deutschland-Achter, zu empfehlen. 28.03.10 | von Carsten Oberhagemann |

