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Achter im TV
Sportlich unterwegs (WDR, vom 15.10.2011, 15 Minuten)

Vision Gold (N24, vom 28.10.2011, 22 Minuten)

Trainingslager im heimischen Dortmund


Foto: Stefan Grey


Am gestrigen Sonntag hatte Trainer Ralf Holtmeyer seinem Team noch einmal Ausgang gegeben. Ab heute wird hart geschuftet. Statt in Sabaudia oder in Breisach findet das diesjährige Frühjahrs-Trainingslager im heimischen Dortmund statt.

Eingeladen war das ganze Team Deutschland-Achter zur Kino-Premiere von Henri 4, dem Epos aus dem Mittelalter um Henri von Navarra, in den Kinosaal der Lichtburg in Essen. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und weiteren Prominenten war dies für die Athleten am gestrigen Sonntag eine willkommene Gelegenheit, vor dem kräftezehrenden zweiwöchigen Trainingslager noch einmal „die Füße hochzulegen“ und die Seele baumeln zu lassen.

Denn ab heute verlangt ihnen ihr Trainer auf dem Dortmund-Ems-Kanal und im Kraftraum des Dortmunder Stützpunktes das Pensum ab, was in den Vorjahren in Sabaudia auf dem Programm stand. Das Eis auf dem Kanal ist längst geschmolzen, so dass in der vergangenen Woche die Zelte in Waltrop abgebrochen wurden und nun wieder uneingeschränkt im heimischen Trainingsrevier gerudert werden kann. Ralf Holtmeyer: „20 bis 25 Stunden pro Woche wird trainiert. Wir behalten unseren Rhythmus bei, aber die Intensitäten und der Umfang werden erhöht.“ Konkret heißt dies, dass die Ruderer nur montags und freitags vormittags sowie am Sonntagnachmittag frei haben. Die restliche Zeit wird trainiert, vorwiegend im Zweier, aber auch im Achter. Bis zu drei Einheiten täglich.

Das Trainingslager in der Heimat hat für die Athleten den Vorteil, dass sie in diesem Jahr noch ausstehende Klausuren schreiben und Praktika absolvieren können. Holtmeyer: „So können die Jungs in diesem Jahr noch einmal mehr fürs Studium und Ausbildung tun. Ab dem nächsten Jahr verschieben sich die Prioritäten.“ Dann rückt die Olympia-Vorbereitung stärker in den Vordergrund.

01.03.10 | von Carsten Oberhagemann