Benefiz-Regatta in Heidelberg - „Der Funfaktor war für alle groß“


Der Deutschland-Achter fuhr am Sonntag bei der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs" auf dem Neckar.

Weitere Bilder von der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs":
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Die Sonne schien, es war windstill, einige Tausend Zuschauer sorgten für Volksfest-Stimmung auf der Neckarwiese in Heidelberg. „Es war mega viel los. Und die Stimmung war klasse. Der Funfaktor war für alle groß“, sagte Maximilian Planer. Der Deutschland-Achter nahm zum wiederholten Mal an der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg teil. Veranstaltet wurde das kleine Ruderfest von der Stiftung "Leben mit Krebs", vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH).

In einem Showrennen trat das Flaggschiff gegen Einer-Fahrer Marcel Hacker, den Frauen-Doppelvierer, frisch gebackener Weltmeister von Amsterdam, und den RGH Kanten-Achter über 300 Meter auf dem Neckar an. Und es wurde ganz eng: Marcel Hacker, der einen Vorsprung von sieben Sekunden bekommen hatte, setzte sich mit vielleicht gerade einmal zehn Zentimetern Vorsprung gegen das Großboot durch. „Spannender hätte es nicht sein können. Da kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten“, meinte Planer.

Wichtiger als das Gewinnen war den Sportlern in diesem Fall, dass viel Geld für die gute Sache zusammenkommt. „Die Regatta war perfekt organisiert. Wir freuen uns, dass viele Spenden eingesammelt werden konnten. Und wenn man dazu beitragen kann, macht man es natürlich auch sehr gerne“, meinte Planer. Insgesamt wurden 60.000 Euro eingenommen, die dem Programm "Bewegung und Krebs" des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen zugute kommen.

Der Deutschland-Achter trat in dieser Besetzung an: Felix Drahotta, Maximilian Reinelt, Alexander Egler, Richard Schmidt, Björn Birkner, Toni Seifert, Jakob Schneider, Maximilian Planer und Steuermann Martin Sauer.

09.09.14 I von Carsten Oberhagemann