Partystimmung: Filip Adamski nach dem WM-Triumph in Poznan
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Sie sind Champions und wurden von der Stiftung Deutsche Sporthilfe eingeladen zur Club-Woche „Champion des Jahres“: Der größte Teil des Deutschland-Achters, der Ende August in Poznan Weltmeister wurde, fährt vom 21. Bis zum 28. September in den Robinson-Club Sagrigerme Park in der Türkei, um mit anderen deutschen Medaillengewinnern des Jahres auf eine erfolgreiche Saison zurückzublicken.
„Das wird eine interessante Erfahrung, Athleten anderer Sportarten kennenzulernen, und ein schöner Abschluss der Saison“, sagte Florian Mennigen, der gemeinsam mit Toni Seifert, Filip Adamski, Kristof Wilke, Richard Schmidt und Urs Käufer am Montag ab Frankfurt in die Türkei fliegen wird. Sebastian Schmidt, der zurzeit ein Praktikum im Rahmen seines Medizinstudiums absolviert, wird ein paar Tage später hinterher fliegen. Die Zeit zum Reisen fehlt indes Steuermann Martin Sauer, der sich auf sein erstes Jura-Staatsexamen im Herbst vorbereiten muss, und Gregor Hauffe, der eine Ausbildung bei der Polizei begonnen hat.
„Rendsburg im Hinterkopf“ „Wir werden sicherlich ein bisschen feiern, aber wir sollten auch die Langstrecke in Rendsburg im Hinterkopf haben“, meinte Mennigen. Denn einen Tag nach der Rückkehr aus der Türkei, am 29. September, beginnt wieder das Training. Und schon wenige Tage später, vom 2. bis 4. Oktober, steht die Regatta mit der 12,7-km-Langstrecke auf dem Nord-Ostsee-Kanal als Höhepunkt auf dem Programm. Gegner sind die stärksten Achter der Welt: die Olympiasieger und WM-Zweiten aus Kanada, die WM-Dritten aus den Niederlanden, die USA und Großbritannien.
Platz zwei bei der Sportler-Wahl im August Unterdessen belegte das Team Platz zwei bei der Sporthilfe-Wahl zum Sportler des Monats im August. Hinter der Speerwerferin Steffi Nerius, die bei der Leichtathletik-WM in Berlin zum Ede ihrer Karriere den Titel gewann, landete das deutsche Ruder-Flaggschiff mit 22,3 Prozent der abgegebenen Stimmen auf dem zweiten Platz.
17.09.09 | von Carsten Oberhagemann
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