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Dein Name für Deutschland
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Termine
10.-12. September 2010: Europameisterschaften in Montemor-o-Velho/Portugal
1.-23. Oktober 2010: Trainingslager in Sacramento/USA
24. Oktober 2010: Anreise nach Neuseeland
29. Oktober - 7. November 2010: Weltmeisterschaften in Lake Karapiro/Neuseeland
Doppelsieg der Vierer & Achter-Sieg
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Mit einem Doppelsieg haben sich die Vierer beim Weltcup in München bestens eingestimmt für die Rotseeregatta in Luzern, wo sie gemeinsam im Deutschland-Achter antreten und ihre Chance erhalten werden. Der Vierer mit Schlagmann Filip Adamski siegte vor dem Vierer mit Schlagmann Sebastian Schmidt, dahinter kam erst der starke britische Vierer ins Ziel sowie die Olympia-Vierten aus Slowenien und die Olympia-Fünften aus Tschechien. Was für ein Rennen: Die beiden deutschen Vierer lieferten sich beim Weltcup in München unter Beteiligung internationaler Top-Boote ein packendes Duell. Der Schmidt-Vierer gab das Tempo auf dem ersten Streckenabschnitt vor. Auf dem zweiten aber dreht der Adamski-Vierer mächtig auf und fuhr mit knapp zwei Sekunden Vorsprung zum Sieg. Der Schmidt-Vierer sicherte sich mit starker Kampfkraft Rang zwei vor den aufkommenden Briten. „Das war ein geiles Rennen. Wir haben unsere Taktik voll umgesetzt. Erst mitfahren, dann angreifen. Da hat es richtig gezwirbelt“, meinte Kristof Wilke, Bugmann im Sieger-Vierer. „Wir sind auf den ersten 1.000 Metern mit Schlagzahl 40 gefahren, so ging es dann leider nicht weiter. Aber insgesamt war es ein Spitzenrennen“, sagte Sebastian Schmidt. „Daraus lässt sich ein guter Achter bauen“ Und auch die Trainer waren zufrieden. Ralf Holtmeyer, und auch Cheftrainer Hartmut Buschbacher, der feststellte: „Das war ein gutes Ergebnis, das für das Selbstvertrauen der Jungs wichtig ist. Besonders die kämpferische Leistung hat mir gefallen. Daraus lässt sich ein guter Achter bauen, den wir auf dem Rotsee sehen werden. Dann werden wir Luzern bewerten und uns auch nicht scheuen, die Mannschaft umzustellen, wenn es nötig ist.“ Achter-Sieg im Enspurt Der so genannte „Projekt-Achter“ drehte ebenfalls im Münchener Finale auf und besiegte das polnische Großboot mit einem starken Endspurt. Am Ende fuhr der junge Achter mit Ruben Anemüller (21) auf Schlag mit 70 Hundertstel Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Und Steuermann Martin Sauer sprang vor Freude aus seinem Sitz hoch und riss sich seine Kappe vom Kopf. „Es hat riesig Spaß gemacht“ „Die Polen haben richtig Gas gegeben, das hat uns aber gar nicht aus der Ruhe gebracht. Denn wir wussten, dass wir hinten raus was drauf haben. Am Ende hat der Wille gesiegt“, sagte Sauer. „Wir haben in den letzten Wochen strukturell gut und akribisch gearbeitet. Mit dieser Mannschaft hat es riesig Spaß gemacht zu rudern“, sagte Anemüller. Vierer ohne Steuermann, Finale: 1. Filip Adamski/Urs Käufer/Richard Schmidt/Kristof Wilke 6:05,27 Minuten, 2. Sebastian Schmidt/Florian Mennigen/Toni Seifert/Gregor Hauffe 6:07,13, 3. Großbritannien 6:07,74, 4. Slowenien 6:12,08, 5. Tschechien 6:17,06, 6. Weißrussland 6:25,77. Achter, Finale: 1. Ruben Anemüller, Thomas Protze, Falk Müller, Philipp Naruhn, Hanno Wienhausen, Martin Rückbrodt, Florian Eichner, Maximilian Munski und Steuermann Martin Sauer 5:48,15, 2. Polen 5:48,85, 3. Großbritannien 5:54,69, 4. China 1 5:55,94, 5. China 2 5:58,75. 21.06.09 | von Carsten Oberhagemann |




