Go for Gold: Deutschland-Achter startet mit einer Veränderung in die Olympia-Saison


Die Besetzung

Bildergalerie von der Achter-Präsentation 2012

Der in diesem Olympiazyklus auf der 2.000-Meter-Strecke ungeschlagene dreifache Weltmeister geht beim Weltcup in Belgrad (04.-06. Mai 2012) mit einer Veränderung an den Start: Filip Adamski, der schon 2009 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde, übernimmt den Platz von Gregor Hauffe. „Ich habe mich für den Stärkeren entschieden. Bei ähnlicher Bootsleistung ist Filip Adamski physisch deutlich leistungsstärker. Er hat im Winter einen großen Sprung gemacht“, begründete Holtmeyer seine Entscheidung. Ihren Platz im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes behalten im Vergleich zum Vorjahr Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Andreas Kuffner und Steuermann Martin Sauer. Die Position des Schlagmanns behält Kristof Wilke.

„Wichtig ist, dass wir uns jetzt voll auf das Großboot konzentrieren und jeden Tag als konsequente Aufgabe betrachten. Denn die Konkurrenz ist stark, insbesondere die Engländer, die als Gastgeber für mich Favorit auf Olympia-Gold sind“, sagte Holtmeyer. Neben Großbritannien stehen in Kanada (Titelverteidiger), Australien, den Niederlanden, Polen und der Ukraine die Konkurrenten des Deutschland-Achters bei Olympia auf dem Lake Dorney in Eton fest. 

Der achte Startplatz wird Mitte Juni bei der Qualifikationsregatta in Luzern ausgefahren.

Im Zweier ohne Steuermann schickt Holtmeyer Felix Drahotta, der im in dieser Bootsklasse 2008 in Peking als Olympia-Vierter überraschte, und Anton Braun (21) in die Weltcup-Saison. Beim Kleinboottest in Köln belegte das Duo Platz drei. „Ich glaube, sie haben Potenzial nach oben. Wenn die Beiden weiter gut an sich arbeiten, traue ich ihnen durchaus eine Medaille in London zu“, sagte Holtmeyer.

Zur Bildung des Vierers ohne Steuermann hat der Bundestrainer einen Kreis von acht Ruderern berufen, die beim Weltcup in Belgrad in zwei Vierer-Kombinationen starten sollen: Gregor Hauffe, Urs Käufer, Sebastian Schmidt und Toni Seifert sowie Andre Sieber, Philipp Naruhn, Maximilian Munski und Alexander Egler.

19.04.2012 I von Carsten Oberhagemann