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Achter im TV
Sportlich unterwegs (WDR, vom 15.10.2011, 15 Minuten)

Vision Gold (N24, vom 28.10.2011, 22 Minuten)

U23-Achter ist Vize-Weltmeister


Jubel über Silber: der U23-Achter.
Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de

Bildergalerie
U23-WM in Roudnice


U23-Achter:
Michael Schirmer (RC Hansa Dortmund),
Niclas Orlowski (Kettwiger RG),
Marco Neumann (RC Magdeburg im SC Magdeburg),
Maximilian Reinelt (Ulmer Ruderclub Donau),
Hannes Heppner (Ratzeburger RC),
Sebastian Kasielke (RCM im SC Magdeburg e.V.),
Lukas Müller (RG Wetzlar),
Nicolai Jürgens (Wassersportverein Bad Godesberg),
Steuermann Nils Hoffmann (Kölner Ruderverein von 1877).
Trainer: Thomas Affeldt.

Zweier ohne Steuermann:
Tom Lehmann (ORC Rostock),
Mathis Jessen (RG Hansa Hamburg).
Trainer: Marc Swienty.

Vierer ohne Steuermann:
Anton Braun (Berliner RC),
Bastian Bechler (SC Berlin-Köpenick),
Andreas Kuffner (Berliner RC),
Hendrik Bohnekamp (RK am Wannsee).
Trainer: Alexander Schmidt.

Vierer mit Steuermann:
Milan Dzambasevic (Deutscher RC Hannover),
Moritz Schlichting (RC Hansa Dortmund),
Kay Rückbrodt (Der Hamburger und Germania RC),
Alexander Egler (DRC Hannover),
Steuermann Albert Kowert (Osnabrücker RV).
Trainer: Dirk Brockmann.
Ein packendes und ungemein spannendes Finale bei der U23-WM in Roudnice beendete der U23-Achter auf dem zweiten Rang. Die Vize-Weltmeister mussten sich bei Schiebewind-Bedingungen lediglich dem starken Großboot aus Polen geschlagen geben. Großbritannien, Australien, Kanada und Estland wurden auf die Plätze verwiesen.

Was für ein Achter-Finale: Bei der 1.000-Meter-Marke lagen die sechs Großboote noch ganz eng zusammen. Keine Sekunden lagen zwischen den führenden Briten und Australien, zu diesem Zeitpunkt Sechste. Es entwickelte sich ein packender Bord-an-Bord-Kampf, die Vorentscheidung fiel auf dem dritten Teilstück.

„Da waren die Polen überlegen. Während wir uns an dem anderen Vorlaufsieger, den Kanadiern, vorbei gearbeitet haben, schoben sich auch die Polen weiter vor“, meinte Trainer Thomas Affeldt, um schließlich auf dem letzten Teilstück und mit einem starken Schlussspurt auch noch die Briten an den Briten vorbeizuziehen. Zu den an diesem Tag überlegenen Polen fehlte dann eine halbe Länge. Affeldt: „Die letzten 500 Meter gehörten uns. Die Jungs waren mental stark und haben alles gegeben, sie konnten kaum noch zur Siegerehrung laufen.“ So viel Kraft hatten sie dann aber doch noch, um sich den verdienten Lohn für die geleistete Arbeit abzuholen: die Silbermedaille.

Bronze ging an den Vierer ohne Steuermann und den Vierer mit Steuermann. Der Vierer ohne musste sich den favorisierten Neuseeländern und den USA, die auf der Außenbahn überraschten, geschlagen geben. In dem dramatischen Zieleinlauf fehlten zu Silber nur 42 Hundertstel Sekunden, während 27 Hundertstel auf Kanada den guten dritten Rang sicherten. Neuseeland holte sich auch im Vierer mit Steuermann den Titel, Platz zwei ging an Italien vor dem deutschen Quartett, das sich nach verhaltenem Beginn auf den Bronze-Rang vorkämpfte. Der Zweier ohne Steuermann schielte ebenfalls auf einen Medaillenrang, musste sich aber hinter Griechenland, Ungarn, Serbien und Weißrussland mit Platz fünf zufrieden geben.

26.07.09 | von Carsten Oberhagemann