Zwischen Ehrung, Ergotest und Erholung


Maximilian Reinelt mit Freundin Katharina

 
 

3 Fragen an...
...Maximilian Reinelt

Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2011 ist der Deutschland-Achter auf dem dritten Platz gelandet. Wie hast du die Feierlichkeiten in Baden-Baden erlebt?

Maximilian Reinelt: Wir sind zur Sportlerehrung direkt aus dem Trainingslager angereist. Ich habe mich zunächst riesig gefreut, meine Freundin dort nach knapp drei Wochen wiederzusehen. Zusammen mit der ganzen Mannschaft haben wir dann einen tollen Abend erlebt.
Über die Auszeichnung haben wir uns sehr gefreut. Das zeigt, dass auch Mannschaften einer Amateur-Sportart bei den Journalisten hoch im Kurs stehen. Dass wir hinter den populären Fußball-Mannschaften gelandet sind, war keine große Überraschung. Insgesamt war der ganze Abend wie ein kleines Vor-Weihnachtsgeschenk für uns.

Nach der Ehrung standen für euch noch einige Test auf dem Programm, bevor es jetzt in die kurze Weihnachtspause geht. Wie ist es für dich gelaufen?
Maximilian Reinelt: Ich war nach dem anstrengenden Trainingslager und dem langen Abend in Baden-Baden doch recht fit, das hätte ich nicht unbedingt gedacht. Beim 2.000-Meter-Test auf dem Ruder-Ergometer bin ich sogar meine persönliche Bestzeit gefahren – 5 Minuten und 49 Sekunden. Mein Maximal-Kraft-Test hat gezeigt, dass ich mich hier noch verbessern kann. Aber insgesamt war ich mit den Ergebnissen zufrieden.

Wie verbringst du die Weihnachtsfeiertage und die Zeit bis zum nächsten Trainingslager?
Maximilian Reinelt: Ich fahre nach Ulm und feiere Weihnachten dort mit meiner Familie. Ich freue mich darauf, meine Eltern und Geschwister zu sehen. Weihnachten verläuft bei uns ganz traditionell: Wir gehen in die Kirche und singen unter dem Tannenbaum.
Auf dem Trainingsplan steht bis zum zweiten Januar – wenn es wieder ins Trainingslager nach Italien geht – individuelles Training. Ich werde zweimal in der Woche Krafteinheiten im Ulmer Ruderclub absolvieren. Für die Ausdauer steige ich täglich in den Einer, aufs Rad oder Ergometer. Und ich werde versuchen, beim Joggen mit meinem jüngeren Bruder mitzuhalten!

23.12.11 I Interview: Lena Reil