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Achter im TV
Sportlich unterwegs (WDR, vom 15.10.2011, 15 Minuten)

Vision Gold (N24, vom 28.10.2011, 22 Minuten)

Achter meldet sich mit Vorlaufsieg zurück

Der Deutschland-Achter nach dem Vorlauf in Luzern

Der Vierer "Deutschland 1"

Der Vierer "Deutschland 2"

Liveticker

Meldeergebnis

Ruderwelt Luzern


TV-Übertragungen:
Eurosport: Sonntag, 12. Juli, 10.45-11.45 Uhr live
17.00-18.30 Uhr Aufzeichnung

ZDF: Sonntag, 12. Juli, 17.10 Uhr (Sport-Reportage)

ARD: Sonntag, 12. Juli, 18.00 Uhr (Sportschau)

Mit einem eindruckvollen Sieg im Vorlauf bei der Rotsee-Regatta hat sich der Deutschland-Achter in der Weltspitze zurückgemeldet.

Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit fuhr das Team mit über einer Länge Vorsprung vor den Achtern aus Holland und Großbritannien über die Ziellinie, die immerhin Vierter und Zweiter bei den Olympischen Spielen in Peking wurden.

Damit hat das Paradeboot des deutschen Ruderverbandes auf direktem Weg den Endlauf am Sonntag erreicht. „Klar, dass wir als Vorlaufsieger jetzt auch versuchen wollen, das Finale zu gewinnen“, sagte Achter-Trainer Ralf Holtmeyer gut gelaunt. Härtester Widersacher dürfte dann kein geringerer sein als Olympiasieger Kanada, der den anderen Vorlauf mit ähnlich deutlichem Vorsprung vor Italien und den USA gewann.

Es war der erste Start des Deutschland-Achters bei der diesjährigen Weltcup-Saison. Vor knapp acht Wochen hat das Team zum letzten Mal im Achter einen Wettkampf bestritten. Damals, in Essen, gewann es vor dem polnischen Großboot. Dazwischen mussten sich die Athleten im Zweier und Vierer beweisen. „Die Pause war schon sehr lang. Entsprechend wichtig war es, dass sie gleich am Start mutig rausgefahren sind und schnell eine Länge Vorsprung herausgefahren haben“, meinte Holtmeyer. Die Spannung, die sich in der Zeit seit der Regatta in Essen aufgebaut hatte, entlud sich geballte Power auf dem „Göttersee“ Luzern.

"Deutschland 1" gewinnt Vierer-Duell

Entschlossen trat auch der Vierer „Deutschland 1“ mit Falk Müller, Thomas Protze, Marti Rückbrodt und Hanno Wienhausen auf. Auch er sicherte sich als Vorlaufsieger mit vier Hundertstel Sekunden Vorsprung auf den Olympia-Vierten Slowenien die direkte Finalteilnahme. „Nach 750 Metern waren wir uns schon sicher, dass wir das nationale Duell gewinnen. Es ist ja unser primäres Ziel, bester deutscher Vierer zu sein. Wenn man hier in Luzern schon im Finale steht, will man natürlich auch eine Medaille gewinnen“, bemerkte Hanno Wienhausen.

Im gleichen kam der Vierer „Deutschland 2“ mit Ruben Anemüller, Maximilian Munski, Philipp Naruhn und Florian Eichner hinter Frankreich nur als Vierter ins Ziel – knapp sieben Sekunden hinter dem nationalen Kontrahenten.  „Deutschland 2“ muss im Hoffnungslauf am Samstag (14.30 Uhr) auf die zweite Chance hoffen.

Zweier erneut abgemeldet


Der Zweier ohne Steuermann mit Felix Drahotta und Nils Menke musste - wie schon beim Weltcup in München - vor dem ersten Rennen abgemeldet werden. Felix Drahotta bekam am Mittwoch Abend starkes Fieber. Damit konnte der Zweier kein internationales Rennen bestreiten. "Wir müssen überlegen, wie wir diese Situation lösen. Wir werden sehen, was wir mit den beiden und dem Zweier machen werden", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher. Auf jeden Fall sollen Drahotta und Menke mit ins Trainingslager nach Breisach reisen.

Achter, Vorlauf:
1. Deutschland (Urs Käufer, Gregor Hauffe, Florian Mennigen, Kristof Wilke, Richard Schmidt, Filip Adamski, Toni Seifert, Sebastian Schmidt, Steuermann Martin Sauer) 5:43,84 Minuten, 2. Niederlande 5:47,50, 3. Großbritannien 5:50,51, 4. China 5:53,45.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf:
1. Deutschland 1 (Hanno Wienhausen, Martin Rückbrodt, Thomas Protze, Falnk Müller) 6:08,62, 2. Slowenien 6:08,66, 3. Frankreich 1 6:14,68, 4. Deutschland 2 (Florian Eichner, Philipp Naruhn, Maximilian Munski, Ruben Anemüller) 6:15,48, 5. Italien 6:24,15.

10.07.09 | von Carsten Oberhagemann