Sieg im Halbfinale von Henley: Der Deutschland-Achter (hinten) gegen die USA (vorne).
| Der Deutschland-Achter steht im Finale der Henley Royal Regatta: Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft gegen den Achter aus den USA mit einer zweidrittel Länge Vorsprung durch.
„Das war das erste Rennen in neuer Besetzung. Es passt noch nicht alles perfekt, aber mit dem Streckenschlag waren wir heute sehr zufrieden. Da haben wir uns von den Amerikanern abgesetzt“, sagte Steuermann Martin Sauer. Auf der Strecke lag das deutsche Flaggschiff schon über eine Länge vorn, am Ende griff der US-Achter noch einmal an. Ohne Endspurt fuhr die deutsche Crew dem Sieg entgegen. Sauer: „Wir mussten heute nicht alles tun, die große Prüfung kommt morgen.“
Im Finale um den Grand Challenge Cup am Sonntag trifft der Deutschland-Achter auf Großbritannien. Der britische Achter setzte sich im zweiten Halbfinal gegen den WM-Dritten Australien durch. Das wird ein spannendes Finale, denn beide Finalisten fuhren schnelle Zeiten in ihrem Halbfinalrennen.
Der Deutschland-Achter lag im Halbfinale mit der Siegerzeit von 6:01 Minuten nur drei Sekunden über dem Streckenrekord von 1989, den der Deutschland-Achter damals in 5:58 Minuten aufgestellt hat. Diese Zeit ist seit Freitag der älteste Rekord in Henley. Großbritannien fuhr am Samstag Nachmittag sogar eine 5:59 Minuten.
Vor dem Rennen hatte die Mannschaft von Bundestrainer Ralf Holtmeyer noch eine Änderung innerhalb des Bootes auf der Steuerbordseite vorgenommen: Florian Mennigen (jetzt Position 7) und Maximilian Reinelt (jetzt Position 5) tauschten die Rollsitzplätze.
Auch der zweite deutsche Achter hat das Finale in Henley erreicht fährt am Sonntag den Gewinn der Ladies’ Challenge Plate. Die Mannschaft mit Philipp Karnatz, Thomas Protze, Milan Dzambasevic, Philipp Naruhn, Andre Sieber, Markus Kuffner, Marco Neumann, Nicolai Jürgens und Steuermann Albert Kowert setzte sich nach dem Erfolg im Viertelfinale am Freitag im Halbfinale gegen die Mannschaft aus St. Petersburg deutlich durch.
02.07.11 I von Carsten Oberhagemann
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