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Ablegen für Hamburg: Sebastian Schmidt mit dem Deutschland-Achter. Foto: Martin Steffen
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Nach dem Auftaktsieg in der Weltcup-Rudersaison in München startet der Deutschland-Achter beim Weltcup in Hamburg (17.-19. Juni) in veränderter Besetzung. Bundestrainer Ralf Holtmeyer will das Wochenende in Hansestadt wie geplant zu verschiedenen Tests nutzen.
Sebastian Schmidt, Maximilian Reinelt, Urs Käufer und Florian Eichner, die in München noch im Vierer ohne Steuermann den dritten Platz belegt hatten, sitzen in Hamburg im deutschen Ruder-Flaggschiff. Sebastian Schmidt übernimmt die Position des Schlagmanns. Dafür steigen Kristof Wilke, Richard Schmidt, Andreas Kuffner und Eric Johannesen für diesen Wettkampf in den Vierer um. Diesen Tausch hatte Holtmeyer schon Mitte April vorgesehen, womit er die beiden erstplatzierten Zweier der ersten Kleinbootüberprüfung in Köln im Vierer testen kann. Holtmeyer: „Wir wollen bis London neben einem starken Achter auch einen Vierer aufbauen, der um die olympischen Medaillen mitfährt.“
Aufgrund der EHEC-Epidemie in Norddeutschland haben verschiedene Nationen ihre Teilnahme am Weltcup in Hamburg abgesagt, darunter Großbritannien. Dadurch hat sich das Starterfeld beim Achter auf fünf Boote reduziert. Der Deutschland-Achter steht also direkt im Finale (Sonntag um 14:04 Uhr) und muss zuvor nur ein sogenanntes Bahnverteilungsrennen bestreiten, in dem die Startplätze ausgefahren werden. In Hamburg wird nach der Absage Großbritanniens der polnische Achter, der in München mit einem Rückstand von einer dreiviertel Länge auf den Deutschland-Achter den dritten Platz belegt hatte, der größte Konkurrent sein. „Die Polen dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie sind zudem ein guter Vergleichsmaßstab“, meinte Holtmeyer, der sich mit seinem 14 Ruderer starken Team eine Woche lang in Ratzeburg auf den zweiten Weltcup der Saison vorbereitet hat.
In der Besetzung startet der Deutschland-Achter beim Weltcup in Hamburg (Finale: Sonntag, 19. Juni, 14:04 Uhr): Sebastian Schmidt (Mainzer RV), Toni Seifert (RTHC Bayer Leverkusen), Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Maximilian Reinelt (Ulmer RC), Florian Mennigen (Ratzeburger Ruderclub), Florian Eichner (HRV Böllberg/Nelson), Urs Käufer (Ulmer RC), Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen), Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club).
Im Vierer ohne Steuermann starten beim Weltcup in Hamburg (Finale: Sonntag, 19. Juni, 11:17 Uhr): Kristof Wilke (RC Undine Radolfzell), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Andreas Kuffner (Berliner Ruder-Club), Eric Johannesen (RC Bergedorf Hamburg).
Zweier ohne Steuermann (Finale: Sonntag, 19. Juni, 10:38 Uhr): Maximilian Munski (Lübecker RG), Felix Drahotta (Rostocker RC).
15.06.11 I von Carsten Oberhagemann
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