Vierer und Zweier sicher im Finale


Volle Kraft voraus: Felix Drahotta (rechts) und Maximilian Munski stehen im Finale beim Weltcup in München.
Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de

Sicher im Finale: Der Vierer ohne Steuermann mit Sebastian Schmidt, Maximilian Reinelt, Urs Käufer und Florian Eichner belegte beim Weltcup-Halbfinale in München den zweiten Platz hinter den WM-Zweiten aus Griechenland und vor den Weltmeistern aus Frankreich.

Auf den ersten 700 Metern lief es schon fast perfekt. Dann sind wir etwas auseinander gefallen", sagte Urs Käufer und fügte hinzu: "Auf dem zweiten Streckenabschnitt haben wir uns nicht mehr gefunden, aber kontrolliert den zweiten Platz abgesichert."

Im Finale am Sonntag (11:58 Uhr) will es das Quartett besser machen und sich in dem Topfeld einen Platz auf dem Treppchen sichern. Gegner sind hier neben den Griechen und den Franzosen vor allem Großbritannien und auch Italien und Weißrussland.

Vierer ohne Steuermann: 1. Griechenland 5:55,46 Minuten, 2. Sebastian Schmidt (Mainzer RV), Maximilian Reinelt (Ulmer RC), Urs Käufer (Ulmer RC), Florian Eichner (HRV Böllberg/Nelson) 5:56,33, 3. Frankreich 5:58,18, 4. Serbien 5:59,81, 5. China 1 6:03,14, 6. Tschechien 6:09,15.

Auch Maximilian Munski und Felix Drahotta stehen im Finale. Im stark besetzten Halbfinale kamen sie hinter Großbritannien (Reed/Triggs Hodge) und Griechenland (Gkountoulas/Gkountoulas) als Dritte ins Ziel. Im Endlauf am Sonntag (11:22 Uhr) sind die Zweier aus Italien, Ungarn und den Niederlanden die weiteren Gegner beim Kampf um einen Medaillenrang.

Zweier ohne Steuermann, Halbfinale: 1. Großbritannien 6:34,90 Minuten, 2. Griechenland 6:36,52, 3. Maximilian Munski/Felix Drahotta (Lübecker RG/Rostocker RC) 6:36,89, 4. Polen 6:37,68, 5. Kroatien 6:49,12, 6. Argentinien 1 6:51,39.

Achter-Finale um 13:58 Uhr
Das Achter-Finale beim Weltcup in München mit dem Deutschland-Achter steigt am Sonntag um 13:58 Uhr. Gegner sind Polen (ebenfalls Vorlaufsieger), Vize-Weltmeister Großbritannien, die Niederlande, Frankreich und China. Die Briten, die den Hoffnungslauf am Samstag Nachmittag gewannen, dürften wie im Vorlauf der härsteste Gegner sein.

28.05.11 I von Carsten Oberhagemann