Wecker stellen: Achter-Finale live im ZDF

Am Sonntag Mittag tragen sie das Boot zum großen Finale bei der Ruder-WM in Neuseeland zu Wasser: der Deutschland-Achter.

Florian Mennigen (3.v.l.) bei der Pressekonferenz am Samstagmittag im Pressezentrum am Lake Karapiro.


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Das ZDF überträgt das Achter-Finale bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Neuseeland live in der Nacht auf Sonntag, wenn der Deutschland-Achter seinen WM-Titel auf dem Lake Karapiro verteidigen will. Gegner im Endlauf um 15.38 Uhr Ortszeit (3.38 Uhr MEZ) sind die Großboote aus Großbritannien, Australien, Neuseeland, den USA und den Niederlanden. Kommentator des ZDF ist Yorck Polus.

Am Tag vor dem Finale gaben Mitglieder aus den Achtern eine gemeinsame Pressekonferenz im Pressezentrum an der Strecke. Dies ist eine neue Einrichtung des Weltverbandes FISA, der unter Leitung von FISA-Medienchef Arno Boes sowohl die Finalteilnehmer in den Einern als auch in den Achtern zu einem gemeinsamen Statement vor den Medienvertretern bat.

Vom Deutschland-Achter nahm Florian Mennigen neben Phelan Hill (Großbritannien), Peter Wiersum (Niederlande), Chris Harris (Neuseeland), David Banks (USA) und Toby Lister (Australien) an der Pressekonferenz teil. Auf die Frage zur Konkurrenz meinte er: „Keiner kann absehen, wie das Finale endet. Der englische Achter und wir haben den Vorlauf gewonnen, die anderen Boote sind aber auch nah dran. Das Niveau ist extrem hoch, es wird ganz knapp werden. Den Ausgang des Rennens kann man nicht vorhersagen.“

Auf die Frage, dass der 38-jährige Greg Searle vom britischen Achter geäußert hatte, er wäre in seiner Karriere noch nie so schnell gewesen, sagte Mennigen: „Wir haben wahrgenommen, dass der britische Achter über die Saison immer schneller geworden ist. Aber wir sind auch so schnell wie noch nie und werden versuchen, den britischen Achter aufzuhalten.“

06.11.10 | von Carsten Oberhagemann