Vierer im Pech: Schraube gebrochen

Startprobleme bei der WM: Der Vierer ohne Steuermann mit (von links) Florian Eichner, Urs Käufer, Jochen Urban und Rene Bertram.

Auf direktem Weg ins Halbfinale: Eric Johannesen (links) und Andreas Kuffner im Zweier ohne.

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Welch ein Pech für den Vierer ohne beim WM-Auftakt in Neuseeland: 300 Meter nach dem Start brach im Vorlauf beim Steuerschuh von Schlagmann Florian Eichner eine Schraube ab – ein vernünftiges Weiterfahren war nicht mehr möglich.

Der Vierer musste die anderen Boote davon fahren lassen und muss nun im Hoffnungslauf auf die zweite Chance setzen, das Finale auf dem Lake Karapiro zu erreichen. „Das war ärgerlich. Klar wäre es schwierig geworden, den Vorlauf zu gewinnen. Aber es wäre möglich gewesen. Jetzt müssen wir im Hoffnungslauf alles zeigen“, sagte Urs Käufer. Das Rennen findet am Mittwoch ab 12.51 Uhr Ortszeit (0.51 Uhr deutscher Zeit) statt.

Andreas Kuffner und Eric Johannesen erreichten im Zweier ohne Steuermann als Vorlauf-Zweite hinter den britischen Top-Ruderern Reed/Triggs-Hodge das Halbfinale. Mit einem starken Endspurt fuhr das erst im Trainingslager in Sacramento gebildete Duo noch vom vierten auf den zweiten Platz vor, sie verwiesen Frankreich und Südafrika auf die Ränge drei und vier. Fünfte wurde der spanische Zweier.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf: 1. Neuseeland 5:49,87 Minuten, 2. USA 5:52,70, 3. Australien 5:52,89, 4. Griechenland 5:55,45, 5. China 5:56,54, 6. Deutschland (Rene Bertram, Jochen Urban, Urs Käufer, Florian Eichner) 7:51,18.

Zweier ohne Steuermann, Vorlauf: 1. Großbritannien 6:21,90 Minuten, 2. Deutschland (Andreas Kuffner/Eric Johannesen), 3. Frankreich 6:26,43, 4. Südafrika 6:27,49, 5. Spanien 6:46,74

01.11.10 | von Carsten Oberhagemann