WM-Trainingslager in den USA

 

Der Deutschland-Achter bereitet sich in Sacramento/Kalifornien (USA) auf die Weltmeisterschaften in Neuseeland (29. Oktober bis 7. November) vor, wo die Mannschaft als Titelverteidiger an den Start geht. Heute Vormittag ist das Team von Trainer Ralf Holtmeyer, das jüngst Europameister geworden ist, in Frankfurt ins Flugzeug gestiegen; von Sacramento aus geht es am 22. Oktober für den WM-Titelverteidiger direkt weiter nach Neuseeland. Auf dem Lake Karapiro wird der Deutschland-Achter von den Dauerrivalen aus Kanada und Großbritannien herausgefordert. Als besonders stark wird in diesem Jahr auch der australische Achter eingeschätzt.

In Sacramento herrschen zurzeit Temperaturen über 30 Grad, so dass Trainer Ralf Holtmeyer auf gute Bedingungen in den USA hofft: „Zu Hause bei uns wird es ja allmählich herbstlich, da tut ein Ortswechsel sicher gut. Aber es gibt ja ein paar Unwägbarkeiten aufgrund der klimatischen Veränderung und des langen Fluges, so dass ich hoffe, dass wir ohne Infekte auskommen.“

Neben der Verbesserung von Ausdauer und Kraft will der Achter-Trainer das Trainingslager nutzen, um an der Technik gerade bei hohen Frequenzen zu feilen. „Im Vergleich zum Vorjahr sind wir athletischer geworden, jetzt müssen wir technisch noch ein Stück runder werden, um auf das Niveau des vergangenen Jahres zu kommen“, sagte Holtmeyer und kündigte an: „Die drei Wochen werden kein Sightseeing-Trainingslager.“

Die Besetzung des Deutschland-Achters, der die Stiftung Deutsche Sporthilfe bei ihrer Kampagne „Dein Name für Deutschland“ unterstützt: Sebastian Schmidt (Mainzer Ruderverein), Toni Seifert (RTHC Bayer Leverkusen), Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Florian Mennigen (Ratzeburger Ruderclub), Kristof Wilke (RC Undine Radolfzell), Maximilian Reinelt (Ulmer RC Donau), Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen) und Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club).

29.09.10 | von Carsten Oberhagemann