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Volle Kraft voraus: Der Deutschland-Achter mit (von links) Steuermann Martin Sauer, Sebastian Schmidt, Toni Seifert, Lukas Müller, Richard Schmidt, Florian Mennigen, Maximilian Reinelt und Gregor Hauffe Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de
Ebenfalls mit einem Vorlaufsieg im EM-Finale: Der Vierer ohne Steuermann mit (von links) Florian Eichner, Urs Käufer, Jochen Urban und Rene Bertram Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de
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Mit einem Vorlaufsieg startete der Deutschland-Achter in die Europameisterschaften in Montemor-o-Velho in Portugal und qualifizierte sich bei heißen 30 Grad Celsius direkt für das Finale am Sonntag.
Die Position des Schlagmanns übernahm wieder Sebastian Schmidt, der aufgrund starker Belastungen im Studium zuletzt bei der Langstrecke in Rendsburg in den Bug gewechselt war und jetzt wieder mit Gregor Hauffe die Plätze innerhalb des Deutschland-Achters zurück tauschte. Das deutsche Ruder-Flaggschiff siegte nach 5:42,25 Minuten, die Großboote aus der Ukraine und Estland kamen im Vorlauf mit fünf bzw. sieben Sekunden Rückstand ins Ziel.
„Die Mannschaft ist gut vom Start weggekommen und fand auf der Strecke gut ins Schieben“, sagte Trainer Ralf Holtmeyer und fügte hinzu: „Es ist gut und wichtig, dass wir nach zweimonatiger Pause wieder eine Regatta über die 2.000 Meter absolvieren.“
Auch der Vierer ohne Steuermann mit Florian Eichner, Urs Käufer, Jochen Urban und Rene Bertram schaffte als Vorlaufsieger direkt den Sprung ins Finale. Das Quartett setzte sich klar gegen Serbien und Tschechien durch. Den anderen Vierer-Vorlauf gewann Frankreich. Der Zweier mit Andreas Kuffner und Anton Braun musste krankheitsbedingt vor dem ersten Start abgemeldet werden.
10.09.10 | von Carsten Oberhagemann
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