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Achter im TV
Sportlich unterwegs (WDR, vom 15.10.2011, 15 Minuten)

Vision Gold (N24, vom 28.10.2011, 22 Minuten)

Achter mit Vorlaufsieg im Rotsee-Finale


Anstrengend und schweißtreibend: Sebastian Schmidt und Toni Seifert mit dem Deutschland-Achter nach dem Vorlaufsieg in Luzern


Im Halbfinale (von rechts): Der Vierer mit Rene Bertram, Jochen Urban, Urs Käufer und Filip Adamski


Halbfinale verpasst (von rechts): Der Vierer mit Ole Rückbrodt, Daniel Markowski, Thomas Protze und Hanno Wienhausen


Im Halbfinale: Felix Drahotta mit seinem neuen Partner Andreas Kuffner


Florian Eichner und Phillip Naruhn nach dem Hoffnungslauf


TV-Zeiten:
Eurosport:

Sonntag, 11. Juli 2010:

10:15 – 11:40 Uhr live
19:15 – 20:00 Uhr Wiederholung
20:15 – 21:00 Uhr Aufzeichnung

Montag, 12. Juli:
10:00 – 11:15 Uhr Wiederholung
17:00 – 18:30 Uhr Wiederholung

Sie schütteten sich das Mineralwasser aus den Plastikflaschen über den Kopf und in den Nacken. Erschöpft vom und froh über den deutlichen Vorlaufsieg bei dem Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern blickt der weiterhin ungeschlagene Deutschland-Achter optimistisch auf das Finale am Sonntag (14.48 Uhr).

Denn mit einem Start-Ziel-Sieg über die Großboote aus Australien und den USA ersparte sich das deutsche Ruder-Flaggschiff ein weiteres Rennen am Samstag und schaffte bei Temperaturen jenseits der 30 Grad den direkten Einzug in den Endlauf. Das war auch gut so, denn die Achterrecken haben eine anstrengende Woche hinter sich. Die zwei Rennen bei der Henley Royal Regatta in England am vergangenen Wochenende stecken ihnen noch in den Knochen, so dass Steuermann Martin Sauer nach dem Vorlaufssieg erleichtert feststellte: „Wir brauchen den Tag Pause, um uns zu erholen. Dann sollten wir unsere Spritzigkeit wieder zurückbekommen.“

Nötig ist dies in jedem Fall, denn hier in Luzern sind alle Nationen am Start, die in der Weltspitze des Achterruderns eine Rolle spielen. Olympiasieger Kanada siegte im anderen Vorlauf. Aber auch der australische Achter, der bis zur Steckenhälfte bei 1.000 Metern mithielt, deutete an, dass mit ihm zu rechnen ist. Erst mit einem entschlossenen Zwischensprint konnte sich das deutsche Flaggschiff entscheidend absetzen. „Da haben wir drei, vier Plätze gut gemacht und in der Folge eine Länge Vorsprung herausgefahren“, sagte Gregor Hauffe.

Über den Hoffnungslauf ist auch der Vierer ohne Steuermann mit Filip Adamski, Urs Käufer, Jochen Urban und Rene Bertram weitergekommen. Das Quartett musste aber den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen, um sich für das Halbfinale (Samstag ab 14.18 Uhr) zu qualifizieren. Im Hoffnungslauf belegten Adamski & Co. hinter USA 2 einen sicheren zweiten Platz. Der zweite deutsche Vierer mit Ole Rückbrodt, Daniel Markowski, Thomas Protze und Hanno Wienhausen kam hingegen im Hoffnungslauf nicht über Rang drei hinaus und muss im C-Finale die Rotsee-Regatta beenden.

Im Zweier ohne Steuermann schafften Andreas Kuffner und Felix Drahotta den Einzug ins Halbfinale (Samstag, ab 13.42 Uhr) über den Hoffnungslauf. Nach Rang im Vorlauf siegte das neuformierte Duo im Hoffnungslauf vor den Niederlanden und Tschechien. Der geteilte zweite Rang im Hoffnungslauf machte es für Philipp Naruhn und Florian Eichner nötig, am späten Freitagabend zu einem Zusatzrennen gegen den zeitgleichen Zweier aus Australien antreten zu müssen.

Weltcup in Luzern, Achter, Vorlauf: 1. Gregor Hauffe, Maximilian Reinelt, Kristof Wilke, Florian Mennigen, Richard Schmidt, Lukas Müller, Toni Seifert, Sebastian Schmidt, Steuermann Martin Sauer 5:36,01 Minuten, 2. Australien 5:37,91, 3. USA 5:41,07, 4. Italien 5:43,49, 5. Niederlande 5:46,59, 6. Estland 5:46,90.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf 2: 1. Serbien 6:00,46 Minuten, 2. Kanada 6:04,93,  3. Rene Bertram, Jochen Urban, Urs Käufer, Filip Adamski 6:09,91, 4. Argentinien 1 6:15,52, 5. China 2 6:17,24, 6. Argentinien 2 6:20,06.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf 3: 1. USA 1 6:02,39 Minuten, 2. USA 2 6:04,86, 3. Tschechien 6:19,10, 4. Ole Rückbrodt, Daniel Markowski, Thomas Protze, Hanno Wienhausen 6:20,70, 5. Indien 6:23,73.

Vierer ohne Steuermann, Hoffnungslauf 2: 1. USA 2 5:58,48 Minuten, 2. Rene Bertram, Jochen Urban, Urs Käufer, Filip Adamski 6:01,22, 3. Polen 6:02,57, 4. Weißrussland 6:10,36.

Vierer ohne Steuermann, Hoffnungslauf 4: 1. Frankreich 5:59,26 Minuten, 2. Australien 6:01,69, 3. Ole Rückbrodt, Daniel Markowski, Thomas Protze, Hanno Wienhausen 6:06,53, 4. China 1 6:07,28, 5. China 2 6:27,49.

Zweier ohne Steuermann, Vorlauf 2: 1. Neuseeland 6:26,75 Minuten, 2. Italien 6:33,66, 3. Andreas Kuffner/Felix Drahotta 6:41,05, 4. Australien 6:44,53, 5. Tschechien 7:13,36.

Zweier ohne Steuermann, Vorlauf 4: 1. Griechenland 2 6:28,17 Minuten, 2. Serbien 1 6:34,28, 3. Niederlande 6:37,88, 4. Irland 6:46,06, 5. Philipp Naruhn/Florian Eichner 6:52,75.

Zweier ohne Steuermann, Hoffnungslauf 1: 1. Südafrika 6:35,82 Minuten, 2. Australien und Philipp Naruhn/Florian Eichner 6:35,93, 4. Frankreich 2 6:39,54, 5. Irland 6:40,64, 6. Frankreich 1 6:41,98.

Zweier ohne Steuermann, Hoffnungslauf 2: 1. Andreas Kuffner/Felix Drahotta 6:34,02 Minuten, 2. Niederlande 6:38,22, 3. Tschechien 6:42,25, 4. Kuba 6:44,46, 5. Ägypten 1 6:54,27, 6. Ägypten 2 6:54,85.

09.07.10 | von Carsten Oberhagemann