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Der Deutschland-Achter am Start in Henley (von rechts): Gregor Hauffe, Maximilian Reinelt, Kristof Wilke, Florian Mennigen, Richard Schmidt, Lukas Müller, Toni Seifert und Sebastian Schmidt.
Etwa bei Streckenhälfte: Der Deutschland-Achter mit einer Länge Vorsprung auf den kanadischen Achter (rechts)
Freude am Steg (von links): Toni Seifert, Richard Schmidt, Kristof Wilke, Florian Mennigen und Max Reinelt
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Der Deutschland-Achter steht im Finale um den Grand Challenge Cup bei der Henley Royal Regatta: Im Halbfinale am Samstag besiegte der Weltmeister den Olympiasieger aus Kanada unter großem Applaus aus den vollbesetzten Zuschauerbereichen nach 6:04 Minuten mit einer dreiviertel Länge Vorsprung.
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir das Duell gegen die Kanadier so früh entscheiden. Aber wir alle waren sehr heiß auf das Rennen, da sind wir schnell und gut vom Start weggekommen“, sagte Sebastian Schmidt. Die bisherigen Bestzeiten bei den Zwischenabschnitten Barrier (1:43 Minuten) und Fawley (2:53 Minuten) konnte das deutsche Flaggschiff einstellen, schon nach etwa 600 Metern war auf Kanada eine Länge Vorsprung herausgefahren. Das hohe Tempo und den Vorsprung behauptete die Crew etwa bis 500 Meter vor dem Ziel, aufgrund des aufkommenden Gegenwindes wurde die Bestzeit im Ziel (5:58 Minuten, gehalten vom Deutschland-Achter 1989) um gerade einmal sechs Sekunden verfehlt. Der deutliche Sieg über Kanada geriet nicht mehr in Gefahr.
„Das war ein schnelles Rennen. Die Kanadier, die im gestrigen Rennen einen starken Eindruck hinterlassen hatten, haben wir erstaunlich leicht bezwungen“, meinte Trainer Ralf Holtmeyer. Und auch Steuermann Martin Sauer war voll des Lobes: „Wir sind ja ohne Vorbelastung in die Regatta gegangen – und dann gleich im ersten Rennen auf den vermeintlich stärksten Gegner getroffen. Wir sind ohne Angst ins Rennen gegangen und haben den Kanadiern unser Tempo aufgedrückt. Einen so großen Gegner geschlagen zu haben, gibt uns weiteres Selbstvertrauen. Wir sind auf einem guten Weg.“
Am Sonntag trifft der Deutschland-Achter im Finale auf Neuseeland, das sich im anderen mit einviertel Längen Vorsprung gegen Großbritannien durchsetzte. Das Rennen finden um 15.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr deutscher Zeit) statt. Den freien Samstagnachmittag nutzte die Mannschaft, um sich das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Nationalelf bei der Fußball-WM gegen Argentinien in einer Sportsbar anzuschauen. Sie bejubelten jeden Treffer des deutschen Teams lautstark.
Henley Royal Regatta, Grand Challenge Cup, Halbfinale: 1. Gregor Hauffe, Maximilian Reinelt, Kristof Wilke, Florian Mennigen, Richard Schmidt, Lukas Müller, Toni Seifert, Sebastian Schmidt, Steuermann Martin Sauer 6:04 Minuten, 2. Kanada eine dreiviertel Länge zurück.
03.07.10 | von Carsten Oberhagemann
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