Die erste Mannschaftsformierung bei der U23 steht


Janek Schirrmacher und Jacob Schulte-Bockholt schafften es bei den Kleinbootmeisterschaften ins B-Finale. Sie werden den U23-Achter unter anderem mit den U23-Rückkehrern...


...Marc Leske und Jakob Gebel...


...sowie Paul Gebauer und Wolf-Niclas Schröder bilden.


Lukas Geller und Leon Schandl werden vorerst einen Vierer ohne Steuermann bilden mit...


Anton Schulz und Maximilian Bierwirth.






 

Sie haben gekämpft und alles gegeben, diesmal ist den U23-Ruderern vom Dortmunder Leistungsstützpunkt bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften aber keine Überraschung gelungen. „Es war ein sauberes Ranking, die B-Kader-Athleten haben sich hinter dem A-Kader eingeordnet. Die Qualität ganz oben ist gestiegen, die Konkurrenz wird immer dichter. Das haben die Jungs jetzt zu spüren bekommen. Die Leistungen waren aber ordentlich“, sagt U23-Trainer Peter Thiede, der in dieser Woche die erste, vorläufige Besetzung der nationalen U23-Boote bekannt gegeben hat.

Die U23-Trainingsgruppe vom Dortmunder Leistungsstützpunkt hatte im Vorfeld der Kleinbootmeisterschaften einige Ruderer an den A-Kader abgegeben und damit wieder einmal selbst zur Qualitätssteigerung beim „Team Deutschland-Achter“ beigetragen. Im B-Kader waren dafür einige junge Sportler dabei, die gerade von den Junioren gekommen sind. „Sie haben die Belastung im Winter verkraftet und das bei den Kleinbootmeisterschaften auch ganz gut gemacht“, sagt Thiede.

Vier Ruderer kehren in die U23 zurück
Die meisten Dortmunder U23-Ruderer ordneten sich im C-Finale ein, Maximilian Bierwirth und Anton Schulz mussten sich mit dem D-Finale begnügen, siegten dort aber deutlich. Jacob Schulte-Bockholt und Janek Schirrmacher schafften es sogar ins B-Finale, wo sie Sechster wurden. Direkt davor positionierten sich Marc Leske / Jakob Gebel und Paul Gebauer / Wolf-Niclas Schröder, die wieder zur U23 zurückkehren werden. Sie werden ein Teil des U23-Achters sein, der bei der Hügelregatta in Essen startet.

Priorität liegt auf dem Achter
„Wir werden die Priorität wieder auf den U23-Achter legen. Da wollen wir Erfolgserlebnisse schaffen und um die Medaillen mitkämpfen“, sagt Thiede. Vorläufig wird der Achter mit neun Ruderern und Steuermann Jonas Wiesen besetzt. Im Boot sitzen Gebauer, Schröder, Leske, Gebel, Schulte-Bockholt, Schirrmacher und Olaf Roggensack, der im C-Finale mit Michael Trebbow siegte. Der letzte Backbord-Platz wird an Benjamin Leibelt oder Marcel Teckemeyer vergeben – bei der Internationalen Hügelregatta in Essen am 12./13. Mai wird sich jeder von ihnen an einem Tag im Achter beweisen dürfen.

Sechs Vierer gehen in Essen an den Start
Alle anderen Ruderer werden in Vierern ohne Steuermann gegeneinander antreten. Auch Max John und Henry Hopmann, die krankheitsbedingt bei den Kleinbootmeisterschaften aussetzen mussten, stoßen wieder dazu, sie werden mit Johannes Rentz und Lukas Föbinger einen Vierer bilden. „Sie haben gute Vorleistungen gebracht, ich kann sie auch so gut einschätzen“, sagt Thiede. In dem anderen Dortmunder Vierer sitzen Lukas Geller, Leon Schandl, Maximilian Bierwirth und Anton Schulz. Insgesamt werden sechs U23-Vierer in Essen an den Start gehen.

Zweite Kleinbootüberprüfung im Juni
Die Ergebnisse sollen ein erster Fingerzeig zur endgültigen Mannschaftsbildung sein. Bevor die Nominierungen für die nationalen Boote aber bekannt gegeben werden, müssen die U23-Ruderer eine zweite Kleinbootüberprüfung hinter sich bringen. Ab dem 1. Juni müssen die Athleten in Ratzeburg noch einmal im Zweier ran. „Da könnte es dann letzte Verschiebungen geben“, so Thiede. Danach beginnt auch schon die Wettkampfphase mit den U23-Weltmeisterschaften im polnischen Posen als Höhepunkt (25. bis 29. Juli).


26.04.2018 | von Felix Kannengießer