Das Ziel nach 12,7 Kilometern auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist das Ziel, die Eisenbahnhochbrücke im Hafen von Rendsburg, erreicht
Rudermarathon in Rendsburg: Rückhalt, Motivation, Volksfest
„Das härteste Ruderrennen der Welt“ nennt der Veranstalter den jährlich zwischen Breiholz und Rendsburg stattfindenden 12,7 km langen Rudermarathon. Damit lügt er wahrlich nicht. Zwar handelt es sich nicht um das längste Rennen, jedoch macht die Auswahl der Gegner für diese Einladungsregatta den Kampf um den Sieg auf dem Nord-Ostsee-Kanal vor über 100.000 Zuschauern so schmerzvoll wie prestigeträchtig.
Traditionell sind der Deutschland-Achter und die Vereinigten Staaten von Amerika immer dabei. Ergänzt wird das Feld meist durch Kanada, die Niederlande und Großbritannien, sowie andere Boote, welche im jeweiligen Jahr die internationale Spitze darstellen.
Für den Deutschland-Achter, der hier Rekordsieger ist, stellt Rendsburg inzwischen mehr als nur einen harten Wettkampf dar. Die vielen, selbst bei schlechtestem Wetter gut gelaunten Zuschauer, entzogen der Mannschaft selbst in schweren Jahren niemals die Unterstützung. Sie gaben ihr damit stets Rückhalt, neue Motivation und Selbstvertrauen.
Gerade deshalb ist der Rudermarathon aus dem Terminkalender des Deutschland-Achters nicht wegzudenken. Hinzu kommt die Live-Übertragung des Rennens, die sonst nicht mögliche Einblicke in den Achter bietet. Zudem ist der Marathon eine Freiwasserregatta, welche durch die fehlenden Bahnen für besonders aufregende Szenen sorgt und den Steuerleuten besondere taktische Möglichkeiten bietet.
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