Für London 2012 baut Großbritannien neben dem Vierer auch einen starken Achter auf

Großbritannien

Das Mutterland des Rudersports ist eigentlich keine Achternation. Traditionell ist eher der Vierer die bevorzugte Bootsklasse der Briten. Trotzdem lässt ein britischer Achter immer beste Qualität erwarten. Nur weil die Briten den Vierer ein bisschen bevorzugen, soll man nicht denken der Achter hätte dort keinen Stellenwert. Die großen nationalen Titel sind auf der Insel nur im Achter zu gewinnen. So der „Grand Challenge Cup“ in Henley und der Sieg beim Rennen Oxford gegen Cambridge auf der Themse in London. Zudem wird allseits erwartet, dass die Briten für die Olympischen „Heim-“ Spiele 2012 in London bzw. Eton neben dem Vierer auch einen starken Achter bauen werden.

Da in Großbritannien der Rudersport einen besonders hohen Stellenwert genießt und nahezu alle Spitzenruderer inzwischen Vollprofis sind, können die Trainer aus dem Vollen schöpfen. Ein Mangel an Nachwuchs und den nötigen Mitteln ist in Großbritannien nicht vorstellbar.

An Land halten sich die Briten eher bedeckt. Sie lassen lieber Taten auf dem Wasser sprechen. Insgesamt scheint ihr Auftreten dem englischer Gentleman entlehnt und auch jederzeit angemessen.


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